Burgund
Wie viele Regionen Frankreichs, so ist auch Burgund bekannt für seine hervorragenden Weine. Die Geschichte Burgunds als Weingebiet geht zurück bis ins Mittelalter, denn Mönche waren es, die einst die Weinberge angelegt haben. Der Weinbau zieht sich über die gesamte Region, in den nördlichen Gebieten um Chablis herum wird der beliebte Weißwein angebaut und in den südlichen Gefilden gedeihen dann solche bekannten Weine, wie zum Beispiel der Beaujolais. Zu Burgund gehören die Départements Côte-d’Or, Nièvre, Saône-et-Loire und Yvonne, die Hauptstadt der Region ist Dijon.
Zwar tummeln sich gerade an der Küste in den Sommermonaten viele Touristen, doch im Hinterland ist es eher ruhig, was einigen Urlaubern sicherlich gefallen dürfte. Hier kann man bei ein- oder auch zweisamen Spaziergängen die Vielfalt der Burgundischen Natur entdecken. Rund um den Morvan zum Beispiel befindet sich ein riesiger Naturpark, ihn zu durchlaufen, dürfte wohl mehr als nur einen Tag in Anspruch nehmen. Wen wundert es da, dass es hier mehrere Wanderrouten gibt, auf denen man immer wieder einen anderen Teil des Naturparks erkunden kann. Wie wäre denn mal ein Urlaub auf einem Boot? Burgund und seine vielen kleinen Wasserstraßen sind geradezu prädestiniert für eine solche Tour, denn man kann auf diesem Wege die bezaubernde Landschaft Burgunds tatsächlich am besten auf sich wirken lassen.
Von Auxerre, einer kleinen Stadt am Fluss Yvonne – hier besticht die Kathedrale St. Etienne durch ihre Fassade, denn sie ist mit viel Liebe zum Detail entstanden – über Tournus, - hier ist es eine Abteikirche, deren Bau im 10.Jahrhundert begann, jedoch erst im 12. Jahrhundert fertig gestellt wurde – bis hin zu Dijon, der Hauptstadt Burgunds, wird man überall besondere Bauwerke finden. Man sagt, in Burgund könne man ca. 500 Schlösser, Burgen, Kirchen und andere historische Bauwerke bestaunen.
Ganz zu schweigen von den vielen Klöstern, die zum Teil sogar noch bewohnt sind. So findet man ganz in der Nähe von Nuits St-Georges Teile ein Zisterzienserkloster, welches im 11.Jahrhundert erbaut wurde. Für junge christliche Menschen mag vielleicht das Taizé von großem Interesse sein. Zwar existiert dieser Bau erst etwas über 50 Jahre, jedoch finden sich hier, in der „Kirche der Versöhnung“, immer wieder Jugendliche aus aller Welt zusammen.
Ein nicht weniger erwähnenswertes Kloster ist die ehemalige Abtei Fontenay, die mittlerweile von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Der Grund hierfür liegt nicht etwa in dem Alter des Klosters, sondern vielmehr wird man sich hier von der Architektur in den Bann ziehen lassen. Der Architekt ließ das Bauwerk auf eine beeindruckende Weise in die Natur mit „einarbeiten“.
Widmen wir uns nun aber auch den Schlössern, denn auch hier gibt es einige imposante Bauwerke, die in keiner Besichtigungstour fehlen sollten. Eines der wohl größten seiner Art in Burgund dürfte wohl das Tanlay sein. Das noch heute bewohnte Schloss sieht noch dementsprechend gut erhalten aus. Zu erreichen ist das Anwesen mit dem dazugehörigen, enormen Park nur über einen Wassergraben. Erbaut wurde dieses imposante Bauwerk im 16./17.Jahrhundert. Wer Schlösser liebt, der darf auch einen Besuch des Schlosses La Rocepot nicht versäumen. Es ist ein im 13.Jahrhundert erbautes Bauwerk, welches auf der Stelle einer anderen, davor befindlichen Burg errichtet wurde. Nach Abschluss einer liebevollen Restauration im 19.Jahrhundert kam die volle Pracht des gesamten Gebäudekomplexes wieder zur Geltung.
Wer einmal dem Bau einer Burg beiwohnen möchte, der sollte sich nach Guédelon begeben, denn hier wird seit 1997 eine Burg gebaut. Der Bau erfolgt allerdings nach modernen Methoden, man stützt sich hier auf die Bauweise des 13.Jahrhundert. Der Abschluss des Baus, zudem – wenn möglich – keine modernen Hilfsmittel wie Kräne etc. benutzt werden, ist im Jahre 2023 geplant. Gerade Liebhaber der alten und historischen Bauwerke dürften wohl ein klein wenig neidisch auf die in der Hauptsaison hier arbeitenden fast 70 Bauarbeiter sein.
Zwar tummeln sich gerade an der Küste in den Sommermonaten viele Touristen, doch im Hinterland ist es eher ruhig, was einigen Urlaubern sicherlich gefallen dürfte. Hier kann man bei ein- oder auch zweisamen Spaziergängen die Vielfalt der Burgundischen Natur entdecken. Rund um den Morvan zum Beispiel befindet sich ein riesiger Naturpark, ihn zu durchlaufen, dürfte wohl mehr als nur einen Tag in Anspruch nehmen. Wen wundert es da, dass es hier mehrere Wanderrouten gibt, auf denen man immer wieder einen anderen Teil des Naturparks erkunden kann. Wie wäre denn mal ein Urlaub auf einem Boot? Burgund und seine vielen kleinen Wasserstraßen sind geradezu prädestiniert für eine solche Tour, denn man kann auf diesem Wege die bezaubernde Landschaft Burgunds tatsächlich am besten auf sich wirken lassen.
Von Auxerre, einer kleinen Stadt am Fluss Yvonne – hier besticht die Kathedrale St. Etienne durch ihre Fassade, denn sie ist mit viel Liebe zum Detail entstanden – über Tournus, - hier ist es eine Abteikirche, deren Bau im 10.Jahrhundert begann, jedoch erst im 12. Jahrhundert fertig gestellt wurde – bis hin zu Dijon, der Hauptstadt Burgunds, wird man überall besondere Bauwerke finden. Man sagt, in Burgund könne man ca. 500 Schlösser, Burgen, Kirchen und andere historische Bauwerke bestaunen.
Ganz zu schweigen von den vielen Klöstern, die zum Teil sogar noch bewohnt sind. So findet man ganz in der Nähe von Nuits St-Georges Teile ein Zisterzienserkloster, welches im 11.Jahrhundert erbaut wurde. Für junge christliche Menschen mag vielleicht das Taizé von großem Interesse sein. Zwar existiert dieser Bau erst etwas über 50 Jahre, jedoch finden sich hier, in der „Kirche der Versöhnung“, immer wieder Jugendliche aus aller Welt zusammen.
Ein nicht weniger erwähnenswertes Kloster ist die ehemalige Abtei Fontenay, die mittlerweile von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Der Grund hierfür liegt nicht etwa in dem Alter des Klosters, sondern vielmehr wird man sich hier von der Architektur in den Bann ziehen lassen. Der Architekt ließ das Bauwerk auf eine beeindruckende Weise in die Natur mit „einarbeiten“.
Widmen wir uns nun aber auch den Schlössern, denn auch hier gibt es einige imposante Bauwerke, die in keiner Besichtigungstour fehlen sollten. Eines der wohl größten seiner Art in Burgund dürfte wohl das Tanlay sein. Das noch heute bewohnte Schloss sieht noch dementsprechend gut erhalten aus. Zu erreichen ist das Anwesen mit dem dazugehörigen, enormen Park nur über einen Wassergraben. Erbaut wurde dieses imposante Bauwerk im 16./17.Jahrhundert. Wer Schlösser liebt, der darf auch einen Besuch des Schlosses La Rocepot nicht versäumen. Es ist ein im 13.Jahrhundert erbautes Bauwerk, welches auf der Stelle einer anderen, davor befindlichen Burg errichtet wurde. Nach Abschluss einer liebevollen Restauration im 19.Jahrhundert kam die volle Pracht des gesamten Gebäudekomplexes wieder zur Geltung.
Wer einmal dem Bau einer Burg beiwohnen möchte, der sollte sich nach Guédelon begeben, denn hier wird seit 1997 eine Burg gebaut. Der Bau erfolgt allerdings nach modernen Methoden, man stützt sich hier auf die Bauweise des 13.Jahrhundert. Der Abschluss des Baus, zudem – wenn möglich – keine modernen Hilfsmittel wie Kräne etc. benutzt werden, ist im Jahre 2023 geplant. Gerade Liebhaber der alten und historischen Bauwerke dürften wohl ein klein wenig neidisch auf die in der Hauptsaison hier arbeitenden fast 70 Bauarbeiter sein.
