Französische Überseegebiete

Frankreich ist auf seine Art sicherlich ein höchst interessantes Land, was wohl nicht nur an seinen weltbekannten Städten liegt. Nein, Frankreich ist auch noch wegen eines anderen Grundes besonders interessant, denn neben dem französischen Festland, welches in Europa liegt, gehören auch noch einige Gebiete außerhalb der europäischen Landesgrenze dazu.

Die französischen Überseegebiete konnten sich zu allen Zeiten ihre Dazugehörigkeit zu Frankreich erhalten. In den einstigen französischen Kolonien leben heute ungefähr 2,5 Mio. Menschen, die nach dem Gesetz ganz klar Franzosen sind. Auch die Landessprache ist in der Regel Französisch.

Man unterscheidet hier zwischen den so genannten Départements et régions d’outre-mer (DOM-ROM) und den Collectivé d’outre-mer (COM). Die DOM-ROM stehen auf der gleichen politischen Stufe, wie die Regionen des französischen Festlands, was auch in der französischen Verfassung festgehalten ist. In diesen Regionen (Guadeloupe, Französisch Guayana, Martinique und Réunion) gilt der Euro. Die COM haben unterschiedlich politische Gesinnungen, nicht generell gelten hier die gleichen Regelungen, wie in Regionen des Festlandes. Die COM gelten im Allgemeinen als autonom. Doch auch in diesen Regionen (Französisch Polynesien, Saint Pierre, Miquelon, Wallis, Futuna, Mayotte, der französische Teil der Insel Martinique und Saint Barthélemy) gilt der Euro.

Einzig die Region Neukaledonien besitzt einen besonderen Status und eine eigene Währung, den CFP-Franc.