Languedoc-Roussillon
Wer ein Liebhaber der landschaftlichen Kontraste ist, der wird sich wohl in der Region Languedoc-Roussillon sehr wohl fühlen, denn von hohen Gebirgen über wunderschöne Täler und traumhafte Lagunen bis hin zu bezaubernden Stränden findet man selten eine größere Vielfalt an unterschiedlichen Landschaften. Die Region umfasst die fünf Départements Lozère, Hérault, Gard, Aude und Pyrénées-Orientales. Es sollte niemanden wundern, dass diese Region gerade bei Touristen unglaublich beliebt ist, denn das Wetter erlaubt es nahezu ganzjährig in der Sonne zu liegen. Es ist nicht nur die Sonne, die diese Region so begehrt macht, es sind vor allem die ewig langen Sandstrände. Noch gilt diese Region zwischen der Camargue und den Pyrenäen als kleiner Geheimtipp, doch sicherlich sprechen sich die Vorteile dieser Gegend schnell herum. Man könnte sie durchaus als Randgebiet der Côte d’Azur bezeichnen. Doch genug vom Strand geschwärmt, denn auch das Hinterland hat es verdient, beachtet zu werden, denn immerhin blickt die Region auf eine über 2000 Jahre lange Geschichte zurück, an die eben auch jede Menge Denkmäler und Bauten erinnern. Nehmen wir zum Beispiel die Stadt Carcassonne. Auch heute noch ist die Stadtmauer der einst befestigten Stadt zu erkennen. Die über 50 Türme zeigen wohl, wie beeindruckend es hier eins gewesen sein muss. In Narbonne gilt es, den Palast der Erzbischöfe zu erkunden. In Nîmes hingegen kann man wieder Bauten aus dem 1.Jahrhundert nach Christus bewundern, wie zum Beispiel das Amphitheater. Hier finden auch heute noch eine Reihe von Events statt. Die kleine Stadt Uzés lädt vor allem zum Spazierengehen ein, denn gerade die Altstadt bietet wegen seiner vielen kleinen Gassen mit den typischen alten Häusern dem Auge einige Besonderheiten. Erwähnenswert ist auch der Herzogspalast von Uzés.
Im Département Hérault sollte man auf jeden Fall den Les Gorges de l’Hérault seine Aufwartung machen. Diese Kalksteinschluchten, die es hier zu sehen gibt, sind in der Tat recht beeindruckend. In Béziers ist es wohl die Schleusentreppe, die immer wieder besondere Aufmerksamkeit erhält. Immerhin ist dieses Bauwerk aus dem 17.Jahrhundert und überwindet einen Höhenunterschied von über 20 Metern. Ein Schiff musste damals insgesamt 8 Schleusenkammern durchfahren, die auf einer Strecke von über 300 m liegen. Heute ist die letzte Kammer nicht mehr in Betrieb, da der Canal du Midi von der 7. Kammer abzweigt. Auch über den Canal du Midi gibt es einiges zu erzählen. Erbaut, ebenfalls im 17.Jahrhundert sollte er den Atlantik mit der Stadt Toulouse verbinden. Nachdem er über die Jahrhunderte hinweg die Waren transportierte, wurde es ein wenig stiller um den Kanal, als die Eisenbahnen und später auch die Autobahnen entstanden, auf denen die Waren natürlich schneller befördert werden konnten. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts dann entdeckten Touristen den Canal du Midi für sich, was ihm zu neuer Beliebtheit verhalf. Mittlerweil gehört er zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Montpellier ist nicht nur als Universitätsstadt bekannt, die Stadt bezaubert auch die eine Reihe von Bauwerken im neoklassischen Stil.
Im Département Hérault sollte man auf jeden Fall den Les Gorges de l’Hérault seine Aufwartung machen. Diese Kalksteinschluchten, die es hier zu sehen gibt, sind in der Tat recht beeindruckend. In Béziers ist es wohl die Schleusentreppe, die immer wieder besondere Aufmerksamkeit erhält. Immerhin ist dieses Bauwerk aus dem 17.Jahrhundert und überwindet einen Höhenunterschied von über 20 Metern. Ein Schiff musste damals insgesamt 8 Schleusenkammern durchfahren, die auf einer Strecke von über 300 m liegen. Heute ist die letzte Kammer nicht mehr in Betrieb, da der Canal du Midi von der 7. Kammer abzweigt. Auch über den Canal du Midi gibt es einiges zu erzählen. Erbaut, ebenfalls im 17.Jahrhundert sollte er den Atlantik mit der Stadt Toulouse verbinden. Nachdem er über die Jahrhunderte hinweg die Waren transportierte, wurde es ein wenig stiller um den Kanal, als die Eisenbahnen und später auch die Autobahnen entstanden, auf denen die Waren natürlich schneller befördert werden konnten. In der zweiten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts dann entdeckten Touristen den Canal du Midi für sich, was ihm zu neuer Beliebtheit verhalf. Mittlerweil gehört er zum Weltkulturerbe der UNESCO.
Montpellier ist nicht nur als Universitätsstadt bekannt, die Stadt bezaubert auch die eine Reihe von Bauwerken im neoklassischen Stil.
