Die Geschichte von Marseille
Schon in der Antike galt Marseille als einer der wichtigsten Häfen, denn die einzelnen Völker trafen sich hier, um ihren Warenhandel zu vollziehen. Nach und nach wurde die Kolonie, die sich hier weiter entwickelte auch für das Hinterland immer wichtiger und man begann sich um diesen wichtigen Standpunkt des Handels zu streiten. Verschiedene Völker zeigten Interesse und es folgten teilweise erbitterte Kämpfe. Etwa 100 Jahre vor der Geburt Christi wurde die Region um Marseille von den Römern erkämpft. Nach der Geburt Christi dann fiel Marseille unter anderem an die Ostgoten, an die Westgoten und auch an die Franken. Die Sarazenen schließlich zerstörten Marseille fast ganz. Ab dem 10.Jahrhundert wurde die Stadt unter der Führung der Vicomtes de Marseille wieder aufgebaut. Nach einer Periode, in der Marseille eine eigenständige Republik war, vereinigten sich schließlich gegen Ende des 15.Jahrhunderts Frankreich und Marseille. Ein trauriger Schicksalsschlag ereilte Marseille dann um 1720/21, denn die hier herrschende Pest tötete rund 50.000 Menschen, immerhin die Hälfte der damaligen Bevölkerung.
Wie bedeutsam die Hafenstadt noch werden sollte, zeigte sich mit Beginn der Neuzeit im 19.Jahrhundert. Zu dieser Zeit war es schon wegen der Kolonialisierung zu einem wichtigen Hafen geworden, was sich im Zuge der Industrialisierung allerdings noch steigerte. Als 1869 der Suezkanal eröffnet wurde, wurde eigentlich erst die wahre Bedeutung des Hafens in wirtschaftlicher Hinsicht klar. Der Zweite Weltkrieg hinterließ dank Hitler hauptsächlich in der Altstadt seine Spuren, denn auf seinen Befehl hin wurde der größte Teil der Altstadt zerstört.
Nachdem Marseille in den 1980er Jahren zu einem Rückgang der Bevölkerung kam, da die Kriminalitätsrate in die Höhe schnellte, ziehen seit den 1990er Jahren wieder mehr Menschen nach Marseille, nachdem man sich offensichtlich erfolgreich bemühte, die herrschenden Probleme in den Griff zu bekommen.
Wie bedeutsam die Hafenstadt noch werden sollte, zeigte sich mit Beginn der Neuzeit im 19.Jahrhundert. Zu dieser Zeit war es schon wegen der Kolonialisierung zu einem wichtigen Hafen geworden, was sich im Zuge der Industrialisierung allerdings noch steigerte. Als 1869 der Suezkanal eröffnet wurde, wurde eigentlich erst die wahre Bedeutung des Hafens in wirtschaftlicher Hinsicht klar. Der Zweite Weltkrieg hinterließ dank Hitler hauptsächlich in der Altstadt seine Spuren, denn auf seinen Befehl hin wurde der größte Teil der Altstadt zerstört.
Nachdem Marseille in den 1980er Jahren zu einem Rückgang der Bevölkerung kam, da die Kriminalitätsrate in die Höhe schnellte, ziehen seit den 1990er Jahren wieder mehr Menschen nach Marseille, nachdem man sich offensichtlich erfolgreich bemühte, die herrschenden Probleme in den Griff zu bekommen.
